Intelligente Vakuum-assistierte Brustbiopsie
Diese Studie untersucht, ob mittels intelligenter Vakuum-assistierter Brustbiopsie vor einer Tumoroperation der Erfolg der vorgängigen Chemotherapie festgestellt werden kann.
Einige Patientinnen mit Brustkrebs erhalten vor der Tumoroperation eine Chemotherapie, um den Tumor zu verkleinern. Manchmal wirkt diese Chemotherapie so gut, dass der Tumor nach der Chemotherapie nicht mehr mit bildgebenden Verfahren nachweisbar ist. Trotzdem wird auch bei diesen Patientinnen eine Brustoperation durchgeführt, um sicherzustellen, dass kein Tumorgewebe mehr vorhanden ist. Durch die Brustoperation entstehen jedoch grosse Narben und Dellen aufgrund der Entfernung von Brustgewebe. Bei einem Teil dieser Patientinnen wäre die Operation vermutlich nicht nötig. Stattdessen könnte allein mit der Entnahme von Gewebe mittels einer Hohlnadel (Biopsie) sichergestellt werden, dass die Tumorzellen komplett verschwunden sind.
Mit dieser multinationalen (D, A, CH) Studie der Hirslanden AG wird an 420 Patientinnen untersucht, ob diese Vermutung richtig ist. Eine der Hauptfragen der Studie ist, ob man mittels Algorithmus- unterstützter Biopsie genauso zuverlässig feststellen kann, ob die Brust frei von Tumorzellen ist.
Wäre dies der Fall, könnte man bei diesen Patientinnen auf eine offene Operation mit allen ihren Risiken, Neben- und Nachwirkungen verzichten.
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Der Verein ist noch nicht steuerbefreit.
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